In letzter Zeit ist mir eines beim Omaha Poker spielen im Internet ganz besonders aufgefallen: Es wird geblufft, was das Zeug hält. Ganz egal, ob man Stärke in einer Hand zeigt und den Gegner mehre male raised oder mehre male setzt, es wird nicht aufgehört. Alle Gegner sind verliebt in das preflop bluffen oder das bluffen auf späteren Setzrunden und verlieren damit essentiell eine menge Geld. Doch wie kam es überhaupt dazu, dass Konzepte wie das preflop bluffen so dermaßen beliebt wurden? Wenn man die Mysterien rund um das preflop bluffen erforschen will, muss man sich zunächst immer mit dem Meta-Spiel beschäftigen, also den gängigen Trends im Spiel, die sich über die gesamte Spielerschaft erstrecken. Da haben wir in letzter Zeit einfach viele Spieler, die Bücher lesen, Videos schauen und sehr interessiert am preflop bluffen und dem Omaha Poker sind, oft kommen diese direkt vom Online Poker.
Und was sehen diese Online Poker spieler denn als erstes und am meisten vom Poker? Klar, Profis, die im Omaha Poker preflop bluffen und damit eine Menge Geld verdienen. Die Anfänger versuchen dann, das Konzept vom preflop bluffen auf ihr Spiel zu übertragen und verlieren durch das preflop bluffen dann gnadenlos konstant Geld, weil auf den unteren Limits preflop bluffen einfach nicht funktioniert, ganz besonders nicht beim Live Pokern! Denn preflop bluffen geht nur, wenn der Gegner foldet und es ist eine Tatsache, dass Fische generell ungern folden, aber ganz bestimmt werden sie nicht im Omaha Poker folden, nur weil sie ein paar mal preflop bluffen. Stattdessen werden sie beim Omaha Hold Em oft mit den unmöglichsten Händen bis zum River runter gecallt und haben damit schon wieder einen Stack mit dem preflop bluffen verloren. Lassen sie im Omaha Poker also die Hände davon!


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