Archive for the ‘ Poker Regeln ’ Category

Hallo, liebe Leser und Pokerfans, schön das sie wieder bei uns sind, pünktlich zu unserem neuen Artikel. Heute widmen wir uns in unserem Artikel der kleinen Schwester des Poker Texas Hold em, nämlich Poker Omaha Hold’em. Poker als solches ist ein sehr beliebtes Spiel, um in seiner Freizeit echtes Geld zu verdienen und dabei auch noch Spaß zu haben. Das geht natürlich nicht von heute auf morgen, aber mit Ehrgeiz und der richtigen Motivation kann man es weit bringen. Doch bevor man davon träumen kann mit Online Poker viel Geld zu verdienen muss man erst einmal die Regeln des Spiels kennen und um die Poker Omaha Hold’em Regeln wird es bei uns im Artikel heute gehen. Wenn sie also gerne auch dieses tolle Hobby in ihre Freizeit einbringen möchten, dann lesen sie einfach unseren Artikel, machen sie sich mit den Poker Omaha Hold’em Regeln vertraut und schon bald können sie dann ihre ersten eigenen Erfahrungen mit Poker Omaha Hold’em sammeln.

Eine der ersten Sachen, die man zum Poker Omaha Hold’em wissen sollte, ist, dass das Spiel in Setzrunden aufgeteilt wird, und zwar in vier Stück. Diese Setzrunden werden als preflop, flop, turn und river bezeichnet. In die nächste Runden geht es nach den Omaha Hold’em Regeln nur, wenn zumindest zwei weitere Spieler mit dem Maximaleinsatz eines anderes Spielers mitgehen. Das heißt also, dass es nicht in jeder Runde Poker Omaha Hold’em zum River kommt – wieviele Händw wirklich bis zum River gehen, können sie in ihrer Pokersoftware sehen. Nach dem River folgt nach den Omaha Hold’em Regeln der Showdown, wo dann im Endeffekt der Spieler mit der besten Hand den Pot gewinnt. Sie sehen also, dass die Poker Omaha Hold’em Regeln an sich recht simpel sind. Also verinnerlichen sie sie schnell und legen sie los beim Online Poker oder beim live pokern, um eigene Erfahrungen zu sammeln.

30
Jul

Willkommen zur letzten Ausgabe des unseres Blogs, der sich mit den Regeln und grundlegenden Spielmechaniken der verschiedenen Pokervarianten befasst, die es gibt. In den vergangenen 5 Monaten haben wir ihnen alle geläufigen Spielarten vom pokern vorgestellt, unter anderem natürlich den online poker Favoriten Texas Hold’em, aber auch Omaha Hold’em, Razz poker, H.O.R.S.E., Seven Card Stud in der standard- und in der Hi/Lo-Variante und 5 Card Draw. In diesem heutigen Artikel geht es um die letzte Pokerspielart, die noch nicht vorgestellt wurde, um 2-7 Triple Draw nämlich. 2-7 Triple Draw Ist eine Abwandlung des 5 Card Draw, das vor dem Aufkommen des Texas Hold’em die beliebteste und am meisten gespielte Pokerspielart der Welt war und in allen Casinos und Home Runden zum Spiel angeboten wurde. Anders als beim heutzutage dominanten Texas Hold’em gibt es beim 2-7 Triple Draw keine Gemeinschaftskarten, die für jeden Spieler gelten. Wenn sie also beim Gedanken an 2-7 Triple Draw die aus dem Texas Hold em bekannte Struktur aus Flop, Turn und River im Kopf haben, sollten sie sich das schnell abgewöhnen. Im 2-7 Triple Draw gibt es nämlich nur verdeckte Karten, diese folgen auch denselben Regeln. Der große Unterschied vom 2-7 Triple Draw zum 5 Card Draw von dem es entstammt liegt darin, dass es nicht nur einen den Pokerspielarten 2-7 Triple Draw und 5 Card Draw die Namen gebenden Draw gibt. Stattdessen gibt es beim 2-7 Triple Draw drei Draws. Außerdem gibt es vom 2-7 Triple Draw zum 5 Card Draw einen signifikanten Unterschied, der sich nach dem Showdown manifestiert. Auf diesen werden wir am Ende dieses Artikels eingehen. Nun aber erst ein mal zu einer typischen 2-7 Triple Draw Hand.

Zunächst setzen alle 2-7 Triple Draw Spieler die Ante, den Mindesteinsatz. Im 2-7 Triple Draw gibt es also keinen Big Blind oder Small Blind. Dann teilt im 2-7 Triple Draw der Dealer jedem Spieler fünf verdeckte Karten aus und die erste Setzrunde von vier im 2-7 Triple Draw beginnt. Sobald diese abgeschlossen ist, kommt der erste von den drei dem 2-7 Triple Draw den Namen gebenden Draws. Dabei nennt nun beim 2-7 Triple Draw der erste Spieler der links neben dem Dealer sitzt die Anzahl seiner fünf Karten, die er gerne Ablegen und gegen neue aus dem Deck ausgetauscht haben will. Dann legt er die ungewollten Karten verdeckt auf den Tisch und der Dealer teilt ihm dafür die Entsprechende Anzahl neuer Karten aus. Danach ist der nächste Spieler dran und so weiter. Das Ziel hierbei ist natürlich die Verbesserung der eigenen 2-7 Triple Draw Hand. Sobald alle Spieler diesen ersten Draw durchgeführt haben, kommt die zweite Setzrunde im 2-7 Triple Draw. Danach wird dieselbe Prozedur noch einmal durchgeführt und es wird die dritte Setzrunde im 2-7 Triple Draw gespielt. Hiernach kommt der dritte der drei dem 2-7 Triple Draw den Namen gebenden Draws und die letzte Setzrunde wird gespielt. Nun folgt der 2-7 Triple Draw showdown.

Hierbei ist zu bemerken, dass beim 2-7 Triple Draw nicht die beste Pokerhand gewinnt, sondern die schlechteste! Die beste Hand, die sie also im 2-7 Triple Draw haben können ist zwei, drei, vier, fünf, sieben (zwei, drei, vier, fünf, sechs wäre ja die straight). Achten sie immer gut darauf, wenn sie 2-7 Triple Draw spielen. Außerdem sollten sie immer gut die Setzmuster ihrer 2-7 Triple Draw Gegner im Auge behalten. Viel Glück an den 2-7 Triple Draw Tischen!

16
Jul

Sie als Texas Hold’em Spieler, der sie ja vermutlich sind, haben sicherlich schon ein mal etwas von der WSOP, der World Series of Poker gehört. Falls nicht: Die World Series of Poker ist das größte regelmäßig statt findende Turnier der Welt und wird, wie könnte es anders sein, in Las Vegas, Nevada in den Vereinigten Staaten von Amerika gespielt. Die World Series of Poker ist dabei an sich kein Turnier sondern eine Zusammenstellung aus über fünfzig einzelnen Turnieren, so genannten “Events”, die in vielen verschiedenen Pokerspielarten mit unterschiedlichen Buy-Ins gespielt werden. Das einzige Event, was dabei die meisten Poker Spieler kennen ist das Main Event, also das Hauptturnier, das im Texas Hold’em gespielt wird und von dem es häufig Live Übertragungen im Fernsehen gibt und dessen Siegen Millionenbeträge mit nach Hause nehmen. Es dürfte sie daher vermutlich wundern, dass das Turnier mit dem größten Buy-In, das noch dazu das unter Profis prestigeträchtigste ist, nicht das Main Event ist – es wird nicht einmal im Texas Hold’em gespielt, sondern im H.O.R.S.E. poker! H.O.R.S.E. ist die anspruchsvollste Pokervariante die es gibt und das besagte Turnier hat ein Buy-In von unglaublichen fünfzigtausend U.S. Dollar! Doch wieso ist H.O.R.S.E. so schwierig? Das liegt daran, dass H.O.R.S.E. eine Zusammensetzung aus fünf Pokervarianten ist. H.O.R.S.E. wird wie folgt gespielt. Zunächst spielt man eine Runde Texas Hold’em mit seiner Bekannten Flop, Turn, River Struktur und den zwei verdeckten Karten für jeden Spieler, das H in H.O.R.S.E. steht dafür. Soweit ist es ja noch ganz simpel. Die nächste Hand wird dann aber im Omaha Hold’em gespielt, bei dem es bekanntlich vier verdeckte Karten gibt, von denen aber nur zwei beim Showdown verwendet werden dürfen. Das O in H.O.R.S.E. steht für Omaha. Hiernach spielt man im H.O.R.S.E. nun eine ganz andere Pokervariante, nämlich Razz Poker, was das selbe wie Seven Card Stud ist, nur dass nicht die beste Hand gewinnt sondern die schlechteste, wobei Asse immer niedrig sind und straights und flushes nicht zählen. Hierfür steht das R in H.O.R.S.E.. Danach kommt eine Hand im regulären Seven Card Stud, wofür das S in H.O.R.S.E. steht und zuletzt eine Hand in Seven Card Stud Hi/Lo. Diese Spielart wird auch Seven Card Stud Eight-or-Better genannt, daher das E in H.O.R.S.E.. Sobald diese Hand gespielt wurde, geht es beim H.O.R.S.E. wieder von vorne los, also mit Texas Hold em und so weiter. Jetzt verstehen sie sicherlich, warum H.O.R.S.E. so anspruchsvoll ist: man muss, um H.O.R.S.E. spielen zu können, fünf Pokerspielarten in Perfektion beherrschen! Sie können sich ja mal selbst im H.O.R.S.E. versuchen. Viel Glück dabei!

02
Jul

Nachdem wir ihnen in den vergangenen Wochen auf diesem Blog viele verschiednene Varianten des berühmtesten und beliebtesten Kartenspiels der Welt, des Pokers, vorgestellt haben, kommen wir heute zu der, die man überall sieht. Sei es im Fernsehen, beim pokern auf Parties oder beim online poker: überall ist die Rede vom Texas Hold’em. Wenn sie zu pokern anfangen wollen, sei es live oder online, empfiehlt es sich, mit Texas Hold’em zu beginnen, da Texas Hold’em die Pokerspielart ist, die die meisten Anfänger spielen. Wenn sie sich viel mit Texas Hold’em beschäftigen und stetig an ihrem Texas Hold’em Spiel arbeiten, können sie bald viel Geld mit Texas Hold’em verdienen! Aber nun erstmal zum exemplarischen Ablauf einer Texas Hold’em Hand.

Zunächst setzen die beiden Spieler nach dem Dealer Small Blind und Big Blind. Texas Hold’em wird also ohne Ante gespielt. Danach teilt der Dealer jedem Spieler zwei verdeckte Karten aus und die erste Setzrunde beginnt. Dann folgt beim Texas Hold’em der Flop, das heißt der Dealer deckt drei Gemeinschaftskarten auf, die für jeden Spieler gelten und legt sie in die Mitte des Tisches. Dann folgt die zweite Setzrunde im Texas Hold’em. Nun kommt der Turn, das heißt der Dealer deckt eine weitere Gemeinschaftskarte auf und die dritte Setzrunde wird gespielt. Sobald diese beendet ist, folgt die letzte Gemeinschaftskarte im Texas Hold’em, der River. Es wird die letzte Setzrunde gespielt und danach kommt der Showdown. Im Texas Hold’em gewinnt immer die beste Hand den ganzen Pot.

Achten sie beim Texas Hold em sehr gut auf eine enge Startauswahl der Hände die sie spielen, mit denen sie also nach der ersten Setzrunde noch weiter spielen. Ungefähr achtzig Prozent ihrer Starthände sind sowieso zu schlecht um sie profitabel weiter spielen zu können. Konzentrieren sie sich also auf die besten zwanzig prozent ihrer Texas Hold’em Starthände, nur dann werden sie Texas Hold’em sehr profitabel schlagen und ihre Texas Hold’em Gegner dominieren können. Diese besten zwanzig Prozent setzen sich vor allem aus Kombinationen zweier hoher Karten zusammen, zum Beispiel Ass König, Ass Dame oder König Dame. Außerdem sollten sie alle Paare spielen, die sie auf die Hand bekommen. Die hohen, also Asse, Könige, Damen und Buben können sie sehr aggressiv spielen, wenn am Flop keine bessere Karte liegt als die, die sie auf der Hand haben. Mit den kleinen Paaren sollten sie möglichst günstig zum Flop kommen damit sie sehen können, ob sie einen Drilling treffen. Wenn nicht, geben sie die Hand auf, wenn sie ihn aber treffen, sollten sie schleunigst sehen, dass sie ihr Geld in die Mitte bekommen denn in dem Moment haben sie in 99% der Fälle die beste Texas Hold’em Hand. Viel Glück beim Texas Hold’em pokern!

16
Jun

Lange vor dem Aufkommen des Texas Hold’em gab es schon poker und wenn sie das pokern lieben und ihr Spiel verbessern wollen sollten sie sich auch mal andere Pokervarianten ansehen. Es ist Fakt, dass sich durch generelles Verständnis des Kartenspieles Poker die Fähigkeiten in jeder der Einzelkategorien verbessern. Die meisten haben aber noch nicht mal etwas von anderen Pokerspielarten außer dem Texas Hold’em, wie 2-7 Single Draw, 2-7 Triple Draw, Seven Card Stud oder Razz poker. In diesem Artikel geht es um 2-7 Single Draw. 2-7 Single Draw unterscheidet sich ganz grundlegend vom Texas Hold em, da es weder Flop, noch Turn oder River gibt sondern nur fünf Hole Cards. Auch ist eine typische 2-7 Single Draw Hand wesentlich kürzer als eine Texas Hold’em Hand, da es nur halb so viele Setzrunden gibt. Insofern ist 2-7 Single Draw sehr leicht zu lernen, weswegen sie sich 2-7 Single Draw definitiv ein mal anschauen sollten. Im Folgenden stellen wir ihnen daher 2-7 Single Draw vor, geben einige Tipps zu 2-7 Single Draw und erklären natürlich die 2-7 Single Draw Regeln. Zunächst der Ablauf einer typischen 2-7 Single Draw Hand.

2-7 Single Draw wird ohne Small Blind und Big Blind gespielt, stattdessen mit Ante. Zunächst setzen also alle Spieler diesen Mindesteinsatz, dann teilt der Dealer jedem Spieler fünf verdeckte Karten aus. Nun beginnt der Spieler nach dem Dealer die erste Setzrunde. Sobald diese beendet ist, kommt der dem 2-7 Single Draw den Namen gebende Draw. Dabei sagt jeder Spieler dem Dealer, ob er keine, eine, zwei, drei, vier oder alle Karten verdeckt ablegen und gegen neue ausgetauscht haben will. Das Ziel dabei ist natürlich die Verbesserung der eigenen Hand. Nachdem alle Spieler gedrawed haben, kommt es zur zweiten und auch schon letzten Setzrunde und danach zum Showdown.

2-7 Single Draw heißt 2-7 Single Draw, weil beim 2-7 Single Draw nicht die beste poker Hand den Pot gewinnt, sondern die schlechteste! Die bestmögliche Hand beim 2-7 Single Draw ist also 2-3-4-5-7 (denn 2-3-4-5-6 wäre ja die Straße).

Achten sie beim 2-7 Single Draw immer sehr gut auf das Setzverhalten ihrer Gegner. Sppieler die viel folden sollten sie aggressiv bluffen. Vor 2-7 Single Draw Spielern die sehr aggressiv sind und viel raisen sollten sie hingegen gut aufpassen, denn diese beherrschen 2-7 Single Draw in der Regel gut. Wenn sie gegen Leute spielen, die sie ständig callen sollten sie nur die besten Hände spielen und dann viel raisen, denn sie werden ja ohnehin gecallt. Solche Spieler zu bluffen ist ein großer Fehler und wird sie im schlimsten Fall viel Geld kosten! In der Regel werden sie 2-7 Single Draw aber gegen mittelmäßige Spieler spielen. Viel Glück an den online poker Tischen oder daheim!

06
Jun

Die Regeln des 5 Card Draw

Author : Gunthard

Die beliebteste Spielart beim pokern in den home games der USA und auch zunehmend im online poker ist 5 Card Draw. 5 Card Draw wird anders gespielt als das allseits bekannte Texas Hold’em, so gibt es keine Gemeinschaftskarten die in die Mitte des Tisches gelegt werden und die füralle Spieler gelten. Auch gibt es im 5 Card Draw nur zwei Setzrunden und es wird meistens in der Limit-Variante gespielt, was bedeutet dass es festgeschriebene Setzgrößen gibt und man beim 5 Card Draw nicht so leicht all-in kommt wie in anderen Pokerspielarten. Es ist jedenfalls immer ratsam, mal über den Tellerrand zu schauen und sich auch mit anderen Pokergames zu beschäftigen als nur dem Texas Hold em. Deswegen erklären wir ihnen nun die Regeln von 5 Card Draw und geben ihnen einige Tipps zu 5 Card Draw.

Zunächst beschreiben wir den exemplarischen Ablauf einer 5 Card Draw hand. Zuerst setzen alle Spieler die Ante, 5 Card Draw wird also ohne Big Blind und Small Blind gespielt. Dann teilt der Geber jedem Spieler fünf verdeckte Karten aus und die erste Setzrunde beginnt von dem Spieler nach dem Dealer aus. Sobald sie beendet ist, folgt der Draw. Dabei sagt nun der Reihe spieler dem Dealer, wieviele seiner 5 Karten er gern los werden und dafür gegen neue ausgetauscht haben will. Das Ziel dabei ist beim 5 Card Draw natürlich das Verbessern der eigenen Hand. Nachdem jeder Spieler eine beliebige Anzahl – also keine, eine, zwei, drei, vier oder alle – seiner fünf Karten ausgetauscht hat, folgt die zweite und auch schon letzte Setzrunde. Sollten hiernach noch zwei oder mehr Spieler in der Hand sein, kommt es zum Showdown. Dabei zeigen alle noch in der Hand verbliebenen Spieler der Reihe nach ihr Pokerblatt, wobei Spieler die ein schlechteres als das aktuell beste aufgedeckte haben auch ihre Karten folden können, ohne zu zeigen.

Wenn sie 5 Card Draw Spielen ist es von essentieller Wichtigkeit, dass sie ihre Gegner stets gut im Auge behalten und ihre Setzmuster ausnutzen. Die meisten 5 Card Draw Spieler callen zu viel, das heißt wenn sie eine starke Hand haben sollten sie auf jeden Fall Raisen und betten so viel es geht um möglichst viel Geld von ihren Gegner zu bekommen. Wenn sie aber keine starke Hand haben sollten sie vor allem gegen nicht professionelle 5 Card Draw Spieler nicht zu viel bluffen.

22
May

Tipps und Regeln von Razz

Author : Gunthard

In diesem Artikel wollen wir ihnen die Besonderheiten von Razz Poker näher bringen, einer Variante vom Pokern, die auch beim Online Poker immer mehr an Beliebtheit gewinnt. Bekannt wurde sie der breiten Masse durch die jährlich stattfindenden H.O.R.S.E-Turniere in Las Vegas, einer Pokerspielart, bei der Texas Hold em, Omaha Hold’em, Razz, Seven Card Stud und Eight-or-Better Seven Card Stud abwechselnd gespielt werden (daher der Name). Razz ist im Grunde nichts anderes als Seven Card Stud mit einer Besonderheit beim Showdown, auf die wir am Ende des Artikels eingehen werden.

Zunächst zum exemplarischen Ablauf einer Razz Hand. Razz wird ohne Big Blind und Small Blind gespielt, beim Razz müssen also alle Spieler zu Beginn den Mindesteinatz, die Ante, zahlen. Danach teilt der Dealer jedem Spieler zwei verdeckte und eine offene Karte aus und die erste Setzrunde startet. Jetzt wird reihum agiert, bis die Setzrunde abgeschlossen ist und dann teilt der Dealer jedem Spieler eine weitere offene Karte aus, begleitet von einer zweiten Setzrunde. Dann kommt eine dritte offene Karte für jeden Spieler mit dritter Setzrunde und eine vierte offene Karte mit vierter Setzrunde. Zuletzt gibt es noch eine siebte, verdeckte, Karte für jeden Spieler und eine letzte, fünfte, Setzrunde, sodass nun jeder Spieler drei verdeckte und vier offene Karten zur Verfügung hat aus denen er sein Pokerblatt zusammen stellen kann. Sollten nach dieser letzten Runde noch zwei oder mehr Spieler in der Hand sein, kommt es zum Showdown.

Hier kommt die Besonderheit vom Razz zum Vorschein: Beim Razz gewinnt nicht die beste sondern die schlechteste Hand! Das Ass ist beim Razz immer niedrig und straights, sowie flushes zählen nicht, die beste Hand beim razz ist also A-2-3-4-5, auch “the wheel” genannt.

Das wichtigste beim Razz ist eine strenge Auswahl der Starthände (also der ersten drei Karten, die man bekommt) , man spielt. Viele Anfänger machen den Fehler, dass sie zu hohe Karten spielen, die langfristig einfach eine zu kleine Chance haben, den Pot zu gewinenn! Sie sollten daher nur etwa jede fünfte Hand spielen, das entspricht ziemlich genau der Vorgabe, dass sie eine Hand nur spielen, wenn alle Karten 8 oder niedriger sind! Paare sind natürlich ein sofortiges Ausschlusskriterium. Die beste Starthand im Razz ist A-2-3. Außerdem sollten sie im Razz gut auf die offenen Karten ihrer Gegner achten, denn wenn sie beim Gegner Karten sehen, die sie selbst auf der Hand halten verringert das natürlich die Wahrscheinlichkeit, dass sie bei folgenden Karten ein Paar kriegen.

Halten sie sich an diese Razz Tipps und sie werden bald viel Geld mit Razz verdienen!

08
May

7 Card Stud Hi/Lo: Regeln

Author : Gunthard

Die älteste Pokervariante der Welt ist 7 Card Stud und eine Abwandlung davon ist 7 Card Stud Hi/Lo. Besonders bei Spielern, die Poker schon sehr gut kennen und viele Varianten beherrschen, erfreut sich 7 Card Stud Hi/Lo noch hoher Beliebtheit wegen der taktischen Komplexität und dem mathematischen Anspruch des Spiels. Trotzdem kommen natürlich beim 7 Card Stud Hi/Lo typische Spielzüge beim Pokern wie Bluffs auch nicht zu kurz. Wir werden ihnen nun die Regeln von 7 Card Stud Hi/Lo erläutern und einige Tipps geben, wie sie 7 Card Stud Hi/Lo schlagen können.

Insgesamt werden im 7 Card Stud Hi/Lo jedem Spieler 7 Karten – 3 verdeckte und 4 offene – über 5 Setzrunden verteilt ausgeteilt. Zunächst aber müssen alle Spieler den Mindesteinsatz – die Ante – setzen und bekommen dann vom Dealer zwei verdeckte und eine offene Karte ausgeteilt. Es folgt die erste Setzrunde und im 7 Card Stud Hi/Lo agiert in jeder Setzrunde der Spieler mit den schlechtesten offenen Karten zuerst. Sobald diese setzrunde beendet ist, teilt der Dealer im 7 Card Stud Hi/Lo jedem verbleibenden Spieler noch eine offene Karte aus und es beginnt die zweite Setzrunde. Darauf folgen eine dritte offene Karte und die dritte Setzrunde. Dann die vierte offene Karte und Setzrunde. Zuletzt wird im 7 Card Stud Hi/Lo noch eine letzte verdeckte Karte ausgeteilt und es beginnt die fünfte und letzte Setzrunde. Sollten nach dieser Setzrunde noch zwei oder mehr Spieler in der 7 Card Stud Hi/Lo Hand sein kommt es zum Showdown, das heißt jeder Spieler stellt sich aus den ihm zur Verfügung stehenden Karten sein Pokerblatt zusammen.

Beim 7 Card Stud Hi/Lo gewinnt allerdings nicht immer die beste Hand den ganzen Pot sondern auch mal der Spieler mit der schlechtesten Hand genau den halben! Bedingung dabei ist beim 7 Card Stud Hi/Lo, dass man eine Hand braucht, die bestenfalls “8 hoch” sein darf, es darf also kein Pair, Drilling oder eine sonstige Pokerhand bestehen und die höchste Karte in der Hand darf höchstens eine 8 sein. Sollten zwei oder mehr 7 Card Stud Hi/Lo Spieler für die “Lo” Hand qualifizieren, gewinnt der Spieler mit der schlechtesten den halben Pot. Die andere Hälfte geht wie immer an den Spieler mit der besten Hand.

Beim 7 Card Stud Hi/Lo sollten sie eine strenge Auswahl ihrer Starthände betreiben. Das bedeutet, dass sie im 7 Card Stud Hi/Lo am besten nur ihre 3 Karten nach der ersten Setzrunde weiter spielen die entweder ein Paar oder sogar einen Drilling haben oder sämtlich höher als 10 sind oder komplett in einer Farbe sind (für den Flush) oder verbunden sind, zum Beispiel 7-8-9 (für Straights). Alle anderen Karten haben beim 7 Card Stud Hi/Lo einfach eine zu geringe Gewinnwahrscheinlichkeit und werden ihnen daher langfristig nur Verlust im 7 Card Stud Hi/Lo bescheren.

23
Apr

7 Card Stud – die Regeln

Author : Gunthard

7 Card Stud ist die älteste Pokervariante der Welt und wird vor allem von erfahrenen Spielern noch sehr geschätzt und in vielen Casinos der USA noch zum Spiel angeboten. Damit auch sie 7 Card Stud mal ausprobieren können und so ihr Verständnis für Poker im Allgemeinen vergrößern können, erklären wir ihnen nun die Regeln von 7 Card Stud und geben ihnen einige Tipps zum Spiel.

Zunächst teilt beim 7 Card Stud der Dealer jedem Spieler zwei verdeckte und eine offene Karte aus und alle Spieler setzen die Ante – den Mindesteinsatz. Die offene Karte darf jeder Spieler am Tisch sehen, aber, im Gegensatz zu den Gemeinschaftskarten vom Poker Texas Hold em, die für jeden gelten, nur der Spieler, dem die Karte gehört, verwenden. Derjenige mit der niedrigsten offenen Karte beginnt nun im 7 Card Stud die Setzrunde und jeder 7 Card Stud Spieler darf, wie im letzten Artikel erklärt, abhängig von den Aktionen der Spieler vor ihm, entweder checken/callen, raisen oder folden. Sobald jeder Spieler entweder gefolded oder das aktuell höchste Raise gecallt hat ist die Setzrunde beendet und der Dealer teilt jedem 7 Card Stud Spieler eine weitere offene Karte aus, begleitet von der zweiten Setzrunde, die, wie immer im 7 Card Stud, auch wieder der Spieler mit den niedrigsten beiden offenen Karten beginnt. Nach dieser Setzrunde wird das Prozedere im 7 Card Stud noch zweimal wiederholt, sprich: es folgen noch zwei offene Karten, jeweils mit einer Setzrunde. Zum Schluss kommt die dem 7 Card Stud seinen Namen gebende siebte – verdeckte! – Karte und die letzte Setzrunde. Sollten danach noch zwei oder mehr Spieler in der 7 Card Stud Hand sein, kommt es zum Showdown und jeder Spieler bildet aus den im zur Verfügung stehenden 7 Karten sein bestes Pokerblatt.

Beim 7 Card Stud ist es essentiell, seine Gegner zu beobachten und nur die besten Hände zu spielen. Das bedeutet, dass sie ungefähr  nur mit jeder Vierten Hand nach der ersten Setzrunde noch im Spiel bleiben sollten, idealerweise mit hohen Karten, Paaren oder drei Karten in einer Farbe. Zudem sollten sie im 7 Card Stud darauf achten, wer von ihnen Gegnern viel callt, wer viel folded und wer viel raised. Dementsprechend können sie dann ihre Gegner ausspielen, indem sie die, die viel folden bluffen, die, die viel callen nur mit starken Händen angreifen (denn bluffen können sie diese Sorte nicht) und die, die viel Raisen am besten entweder ganz meiden – denn gute Gegner sind aggressiv – oder auch nur mit starken Händen attackieren. Wenn sie diese Tipps befolgen, werden sie schnell 7 Card Stud schlagen und ein erfolgreicher 7 Card Stud Spieler werden!

09
Apr

Die Regeln von Omaha Hold‘em

Author : Gunthard

Omaha Hold‘em – viele glauben daran, dass diese an Beliebtheit gewinnende Pokervariante bald das Texas Hold’em als populärste Pokerspielart ablösen wird. Schon heute wird Omaha Hold‘em in den meisten Casinos angeboten und damit sie bald auch zu den Gewinnern im Omaha Hold’em gehören, erklären wir ihnen nun die Regeln und verraten ihnen, was einen guten Omaha Hold’em Spieler ausmacht.

Zuerst teilt im Omaha Hold’em der Dealer jedem Spieler am Tisch 4verdeckte Karten aus, die nur der jeweilige Spieler ansehen darf und die beiden Spieler nach dem Dealer müssen, wie im letzten Eintrag erklärt, Small Blind und Big Blind posten. Nun darf im Omaha Hold’em, wie immer im Poker, jeder Spieler der Reihe nach, vom Spieler nach dem Big Blind an beginnend, agieren. Das heißt, er kann im Omaha Hold’em , wie immer im Poker, entweder folden, also passen, wenn ihm die Hand nicht gefällt, raisen, also erhöhen, wenn er eine Starke Hand, zum Beispiel ein Paar Könige, hält oder nur das Mindestgebot – den Big Blind – callen, also auch bezahlen, um an der Runde teilhaben zu dürfen. Nachdem der Omaha Hold’em Spieler geraised, gefolded oder gecallt hat, ist der zweite Spieler an der Reihe und hat dieselben Möglichkeiten. Wenn Spieler A geraised hat, muss Spieler B aber mindestens den Raise von Spieler A callen, wenn er weiter in der Hand bleiben will. Alternativ kann er noch mal raisen oder folden. Das geht so lang im Uhrzeigersinn weiter, bis alle Spieler in dieser Setzrunde entweder gefolded oder das momentan höchste Raise gecallt haben. Ein Beispiel zur Verdeutlichung: Nehmen wir an, es spielen 6 Personen beim Omaha Hold’em mit. Spieler A nach dem Big Blind raised auf das vierfache des Big Blinds, Spieler B und C folden, Spieler D – der Dealer – erhöht noch mal auf das 12-fache des Big Blinds. Small Blind und Big Blind gefällt ihre Hand nicht und sie folden. Jetzt ist noch einmal Spieler A, der ursprüngliche Raiser dran und kann entweder den Re-Raise von Spieler D callen, folden oder wieder raisen. Sollte in dieser Hand Spieler D den Raise von Spieler A nur callen und Small und Big Blind folden, wäre Spieler A nicht noch einmal an der Reihe. Das alles nennt man im Poker, also auch im Omaha Hold’em eine „Setzrunde“.

Wenn diese erste von vier Setzrunden im Omaha Hold’em abgeschlossen ist, komm die zweite, der „Flop“. Dabei legt im Omaha Hold’em, wie im Texas Hold’em nun der Dealer drei Karten offen auf den Tisch, die für jeden Spieler neben seinen vier eigenen Karten gültig sind und jetzt kann wieder geboten werden, es gibt also eine Setzrunde.

Nach dem „Flop“ folgt beim Omaha Hold‘em der „Turn“, eine weitere offene Karte, die der Dealer auf den Tisch legt. Wieder findet nun eine Setzrunde statt.

Wenn sie abgeschlossen ist, kommt im Omaha Hold’em zum Schluss der „River“, eine letzte offene Karte, die der Dealer aufdeckt und die letzte Setztrunde. Sollten nach dieser noch zwei oder mehr Spieler in der Hand sein, kommt es zum „Showdown“ – das heißt, dass alle noch Verbliebenen sich aus den vier verdeckten und 5 offenen Karten das beste Pokerblatt zusammen stellen. Was Omaha Hold’em an dieser Stelle von anderen Pokervarianten unterscheidet ist, dass man für das Blatt beim Omaha Hold’em genau zwei der eigenen und genau drei der offenen Karten verwenden muss. Sollten also 2 Karo auf dem Tisch liegen und man hat 3 in der Hand, so hat man im Omaha Hold’em keinen Flush! Gleichzeitig wird es durch die 4 verdeckten Karten pro Spieler natürlich viel schwerer, abzuschätzen, was der Gegner hat und sehr viel leichter, ein starkes Pokerblatt zu bekommen. Man sollte als guter Omaha Hold’em Spieler beim pokern also nie überschätzen, dass man öfters mal 2 paare auf dem Flop hat und mehr als beim Texas Hold’em darauf achten, dass man nach dem Flop noch eine Straße oder einen Flush bekommen kann. Diese Weitsichtigkeit und die Fähigkeit, seine eigene Hand nicht zu überschätzen, zeichnen einen guten Omaha Hold’em Spieler aus.

Weiter geht es das nächste mal mit einer Abwandlung des Omaha Hold’em: Der Hi/Lo Variante! Bleiben sie dabei!